Unser Gästebuch
Auf dieser Seite könnt Ihr uns eine Nachricht hinterlassen.
Wir freuen uns über möglichst viele Eintragungen

-
1960 - 1964
Die Fenster der Schulklassen gingen nach Nordosten, gegenüber die der Garderoben nach Südwesten. Mich würde interessieren, was in dem Architekten
vorgegangen war, dem diese Anordnung damals einfiel. Die gesamte Atmosphäre war dunkel und muffig und durchzogen vom Geruch des ölgetränkten
Bretterbodens. Dauernd schlich ein Mönch durch die dunklen Gänge, der auch den Religionslehrer spielte.
Der Unterrichtsminister kam von der ÖVP, hieß Drimmel und war ein extremer Katholiban, was sich auch im Schulbetrieb niederschlug. Die paar evangelischen
Schüler waren von Anfang an eher nur geduldet, nur der einzige Konfessionslose war noch übler dran - der war ich. Auf der anderen Seite standen die paar Kinder
wohlhabender Eltern, die von der Lehrerin richtiggehend umsorgt wurden. Die rannten auch dauernd in die Kirche, doch das Kirchenrennen ärmerer Kinder wurde
nicht mit Aufmerksamkeit belohnt.
Wir Un- oder nicht Rechtgläubigen wurden während der Religionsstunde in eine fremde Klasse verbannt, wo wir wie Aussätzige behandelt wurden. Damit
ersparten sich Religionslehrer unangenehme Fragen zu ihren Unterrichtsthemen. Doch die meisten eingetragenen Kinder waren Papierkatholiken, deren Eltern
einfach den Weg des geringsten Widerstandes gingen. Es war ein Arbeiterbezirk und dort hatte traditionell kaum jemand Interesse an der Kirche.
Irgendwie stand von vornherein fest, wer am Ende der Volksschule wohin kommt: Die Reichen in's Gymnasium oder die damals auch hoch angesehene
Mittelschule, ärmere Kinder in die Hauptschule, die Klügeren in den A-Zug mit besserem Bildungsangebot, die weniger Begabten, Evangelischen und
Konfessionslosen in den B-Zug.
Ab und zu tropfte eines der reicheren Kinder zu uns runter in die Hauptschule, wenn es den Anforderungen der höheren Schule nicht gewachsen war. Ein
Aufsteigen in eine bessere Schule war hingegen für uns kaum machbar - man musste den dortigen Klassendurchschnitt erheblich übertreffen, was mit dem bisher
Gelernten natürlich unmöglich war.
Die Volksschule entschied somit für die meisten Kinder den gesamten Lebensweg. Manche wenige durchbrachen in späteren Bildungswegen mühsam diese
Mauer, doch das waren Einzelfälle. Die Hauptschule hatte Fach- und Hilfsarbeiter zu liefern, dazu war sie da und nicht mehr.
.........................
Heute geht mein Enkel hier zur Schule und ich hatte anfangs ein sehr flaues Gefühl dabei. Ohne Grund, wie sich zeigte - ich war freudig erstaunt, als ich mich hier
umsah. Für mich leider zu spät, aber ich will nicht jammern. Hauptsache den Kleinen geht es heute hier um Vieles besser.
Gruß
Bert -
Hallo! Nur ein kleiner Tipp von einer Nachbarin: es macht nicht unbedingt einen guten Eindruck, denn im Schaukasten der Schule ein Zettel mit Gramatikfehler hängt! Es sollte wohl heißen "Das Team der VS Leystraße wünschT..." anstatt "wünschen". Nicht unbedingt ein schönes Aushängeschild für die Schule...
-
Sehr gut!
-
Hallo, ich habe die Volksschule von 1993-1997 besucht, würde mich freuen wenn ich einige Mitschüler und meine Lehrerin wieder einmal treffen würde. Übrigens war ich in der 1b.
-
Da ich gerade meine schulische Laufbahn erfolgreich mit der Matura abgeschlossen habe, nehme ich dies als Anlass um einmal nachzufragen, ob es vielleich organisierbar ist, dass wir ein Klassentreffen auf die Beine stellen können. Ich war von 1997-2001 in der Klasse von Fr. Jonas und wem dies bekannt vorkommt kann sich gerne via Mail bei mir melden.
Ich wünsche allen derzeitige Schülern und Schülerinnen, ebenso wie den Lehrenden, ein erfolgreiches Schuljahr. Und ich möchte diesen Platz auch nutzen um mich herzlich bei meinen damaligen LehrerInnen zu bedanken, besonder Fr. Jonas, da sie mich bereits in jungen Jahren für die deutsche Sprache und die dazugehörige Literatur begeister hat, der dadurch entstandene "Schaden" treibt mich nun auch auf die Universität Wien um vergleichende Literaturwissenschaft zu studieren ;)
Glg und ich freue mich auf Antworten
Steffi Baier -
Habe di Schule von 1952 bis 1956 besucht un wuerde mich freuen meine Kameraden wieder zu finden,war eine schoene Zeit di ich hier verbracht habe.Herzliche Gruesse aus Italien.
-
Die Schule ist voll super!
-
Eure Homepage ist toll geworden. Macht weiter so, es macht Spaß immer wieder vorbei zu schauen.
-
Liebe Eltern,
liebe Kinder
Wir wünschen Ihnen/euch
FROHE WEIHNACHTEN
und
ein GLÜCKLICHES NEUES JAHR
Ihr/euer
Leystraßen-Team -
Danke für die tollen Tipps auf eurer Serviceseite.
Jetzt kommt Weihnachten und der Link auf die Bupp-Seite ist sehr hilfreich beim Suchen von geeigneten Computerspielen.
Macht weiter so! -
So, jetzt geht's los.
Endlich bekommt die Schule eine neue Homepage.
Viel Spaß
Euer Webmaster
Bert